aps-Magazin 4/2018

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LIEBE KOLLEGINNEN, LIEBE KOLLEGEN

„Investieren statt lamentieren“ - So betitelt unsere deutsche Partnerorganisation, der Verband Bildung und Erziehung (VBE), eine Presseaussendung (https://www.vbe.de/presse/pressedienste- 2018/investieren-statt-lamentieren/), in der Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, unter anderem folgende Feststellungen trifft: „Lesen und Schreiben sind und bleiben Schlüsselqualifikationen, die entsprechend gefördert werden müssen. Sie sind Grundlage von Bildung und für den Bildungserfolg.“ „Gerade unter dem Gesichtspunkt von Bildungsgerechtigkeit muss die Politik, anstatt die Defizite öffentlich lautstark zu beklagen, sicherstellen, dass benachteiligte Schülerinnen und Schüler hinreichend gefördert werden können. Das Handicap, welches Rechtschreibdefizite mit sich bringt, darf sich nicht über die gesamte Schullaufbahn hindurch fortsetzen und sogar den weiteren Bildungs- und Berufsweg negativ beeinträchtigen.“

In einer weiteren Presseaussendung (VBE fordert Investitionen für Verbesserungen des Bildungssystems – https://www.vbe.de/presse/pressedienste- 2018/vbe-fordert-investitionen-fuer-verbesserungen- des-bildungssystems/) stellt Udo Beckmann fest: „Das ständige Messen befördert die Qualität von Bildung nicht, da von der Politik nicht in ausreichendem Umfang Maßnahmen ergriffen werden, um Missstände zu beseitigen. Vom Wiegen allein wird die Sau nicht fett. Eine neue Studie des INSM zeigt besonders deutlich: Wenn die Sau trotz Wiegen auch noch dünner wird, kriegt sie zu wenig Futter. Wir fordern daher mehr Investitionen in das Bildungssystem.“

Beide Presseaussendungen kann ich zu Beginn des neuen Schuljahres den Mitgliedern unserer Bundesregierung als Lektüre empfehlen, die Feststellungen und Forderungen lassen sich eins zu eins auf Österreich übertragen.

Martin Höflehner