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Rückblick und Vorausschau

Der alle fünf Jahre stattfindende Bundestag ist immer ein Zeitpunkt, um einerseits auf die vergangenen fünf Jahre zurückzublicken und anderseits die Projekte für die kommenden fünf Jahre zu planen und in Angriff zu nehmen.

Beim Rückblick finde ich viele positive Dinge, die wir für die Kolleginnen und Kollegen erreichen konnten, aber auch einige negative, die schon lange auf unserer Agenda stehen, aber immer noch kein positives Ende gefunden haben.

SCHULPAKET 2016

Der Begutachtungsentwurf zum „Schulpaket 2016“ erreichte uns am Tag des Redaktionsschlusses für diese Ausgabe. Daher können wir erst in der nächsten Ausgabe über Themen wie Leistungsbeurteilung bzw. Informationen zur Leistung, automatisches Aufsteigen bis in die vierte Schulstufe und viele weitere Themen informieren. Der Entwurf und die Begleittexte stehen als PDF-Dokument auf unserer Webseite (www.pflichtschullehrer. at).

Allerlei

Vorbildungsausgleich

Die in der letzten Ausgabe erwähnten Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes waren erfolgreich. Mit der 2. Dienstrechtsnovelle 2015 wird der von uns bekämpfte Vorbildungsausgleich von drei Jahren für Kolleginnen und Kollegen mit einer Bachelor-Ausbildung im alten Dienstrecht wegfallen.

Vorbildungsausgleich

Mit der Besoldungsreform 2015 wurde die ehemalige Berechnung des Vorrückungsstichtages durch die Berechnung des Besoldungsdienstalters ersetzt. Für alle jungen Kolleginnen und Kollegen wird bei Übernahme in einen Dauervertrag (altes Dienstrecht) bzw. sofort bei der Anstellung (neues Dienstrecht) dieses Besoldungsdienstalter zu berechnen sein, damit eine korrekte Einstufung erfolgen kann.

NICHT MIT UNS!

Besoldungsreform - Im 32. Bundesgesetz, das im Bundesgesetzblatt am 11. Februar 2015 veröffentlicht wurde, kam es zu weitreichenden Änderungen im Bereich der Besoldung des Öffentlichen Dienstes. Weite Teile der gesetzlichen Änderungen traten auch sofort nach Veröffentlichung, also mit 12. Februar, in Kraft.

Bruch der Sozialpartnerschaft (schon wieder)

Eine interessante Facette der am 21. Jänner 2015 vom Nationalrat beschlossenen „Gesetzesreparatur“ ist die Veränderung eines Gesetzes, das erst mit 1. September 2015 in Kraft treten wird: das „Neue Lehrer/innendienstrecht“. 

Dieses in vielen Bereichen ohnehin nicht zufriedenstellende Gesetzeswerk, das ohne Zustimmung der Lehrer/-innengewerkschaften beschlossen wurde, erfährt durch die neuerlichen Eingriffe nochmals eine deutliche Verschlechterung für die jungen Kolleginnen und Kollegen.

Danke!

Das Jahr 2015 steht vor der Tür. Ich habe wenig Hoffnung, dass es für die österreichischen Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer ein ruhiges Jahr werden wird. Allein die Veröffentlichung des IV-Konzepts „Beste Bildung für Österreichs Zukunft“ wird in den nächsten Monaten für genug Diskussionsstoff sorgen.