Rückblick und Vorausschau

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Der alle fünf Jahre stattfindende Bundestag ist immer ein Zeitpunkt, um einerseits auf die vergangenen fünf Jahre zurückzublicken und anderseits die Projekte für die kommenden fünf Jahre zu planen und in Angriff zu nehmen.

Beim Rückblick finde ich viele positive Dinge, die wir für die Kolleginnen und Kollegen erreichen konnten, aber auch einige negative, die schon lange auf unserer Agenda stehen, aber immer noch kein positives Ende gefunden haben.

Ganz besonders stören mich hier zwei Themenbereiche. Der erste davon hat mehrere kleine Teile und mich stören diese deswegen, weil es sich bei ihnen in Anbetracht des Budgets unseres Ministeriums um scheinbare Kleinigkeiten handelt und diese trotz mehrfacher Zusagen noch immer nicht umgesetzt wurden.

Das sind die beiden Punkte in Bezug auf den § 59b GehG

  • die Zulage für Integrationslehrerinnen und -lehrer an PTS und
  • die Zulage für Sonderpädagoginnen und -pädagogen, die Schülerinnen und Schüler nach dem Lehrplan der NMS unterrichten,

und in Bezug auf das Neue Dienstrecht die nicht vorhandene Möglichkeit, als Praxislehrer/-in die (halbe) Zulage zu bekommen, wenn sie nur einen Tag in der Woche Studenten und Studentinnen betreuen. Der zweite Bereich ist das leidige Thema Nichtanrechnung von Kindererziehungszeiten als ruhegenussfähige Zeiten für die Korridorpension. Bisher hatte ich die große Hoffnung, dieses bis zum heurigen Jahr (in dem erstmals Kolleginnen davon betroffen sind oder sein werden) einem positiven Ende zuzuführen. Leider ist das nicht gelungen, weil uns die bisherige „Frauenministerin“ in dieser Richtung überhaupt nicht unterstützt hat.

Vorausschauend kann ich nur hoffen, dass wir mit diesem Thema bei neuen handelnden Personen nicht wieder auf taube Ohren stoßen.

Mit den besten Wünschen für erholsame Sommerferien
Martin Höflehner